Bulgarische Unternehmen haben genauso mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen wie ihre Mitbewerber in den europäischen Ländern.

Gerade hohe offenen Forderungen gegenüber ihren Kunden, können Unternehmen in Liquiditätsengpässe führen, da diese ja die Mehrwertsteuer kraft Rechnungslegung abzuführen haben unabhängig davon ob deren Kunde die Rechnung bereits bezahlt hat.

Dies wurde nun durch eine Sonderregelung in Bulgarien entschärft.

Seit 1.1.2014 ist bei ausgestellten Rechnungen erst dann die MwSt. abzuführen bzw. der Mehrwertsteuerberechnung zuzuführen, wenn die Rechnung tatsächlich auch bezahlt wurde, bzw. bei Teilzahlungen entsteht die Steuerschuld aliquot zur Zahlungshöhe.

Vor dieser Regelung mussten die Unternehmen die MwSt. aufgrund der ausgestellten Rechnung bis zum 14. des Folgemonats abführen, unabhängig ob eine Zahlung stattgefunden hat oder nicht.

Zahlreiche Bedingungen bzw. Ausschlussgründe sind an diese Sonderregelung geknüpft:

•    Umsatz des Steuerpflichtigen darf nicht mehr als 500.000 Euro / Jahr sein
•    Keine Steuerschulden beim Finanzamt
•    Keine Schulden bei der Sozialversicherung
•    Es gibt Liefersachverhalte, die aus der Sonderregelung ausgenommen sind (z.B. Lieferungen zwischen verbundenen Unternehmen, Lieferungen mit Reverse-Charge-Verfahren, Warenimporte, innergemeinschaftliche Lieferungen usw.)


Eder Herbert
SLC-Bulgarien, Sofia
01.03.2014

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